Bespielung :: Displays
ein Thema bzw Oberbegriff für alle drei Displays
–> Sprache/Kommunikation
.
DISPLAY_A
Quelle der Daten: statistische Daten/Datenbank (Sammlung aus Internet, Magazinen …)
Vergleich von Werten/Größen
Visualisierung durch Spannung der Segel
Anordnung kongruent hintereinander
4-5 Segel

mögliche Statistiken:
– Anzahl Mobiltelefone im Vergleich zur Einwohnerzahl
– Mails/SMS pro Tag nach Ländern
– häufigste Suchwörter in Suchmaschinen nach Jahren/Monaten
– Wortschatz verschiedener Sprachen
– Vergleich von Worthäufigkeiten in Reden verschiedener Persönlichkeiten
– Popularität verschiedener Onlinedienste (Suchmaschinen, Communities …) nach Ländern und Jahren
– Nutzung Kommunikationstechnologien nach Altersgruppen und Ländern
Quellen Statistiken:
http://www.destatis.de
http://www.statistik-portal.de
http://de.statista.com
http://www.gapminder.org
http://www.welt-in-zahlen.de
http://www.worldometers.info
http://www.nationmaster.com/statistics
.
DISPLAY_B
Quelle der Daten: Internet (Echtzeit)
Vergleich von Aktivitäten/Häufigkeiten/Bedeutung
Visualisierung durch Bewegung/Pulsieren der Segel
Anordnung seitlich schräg
4 Segel

mögliche Untersuchungen:
– Traffic Suchmaschinen (google, yahoo, Wolfram alpha, abacho, altavista)
– Communitys (Facebook, Myspace, StudiVZ, Xing, LinkedIn, wer kennt wen, Lokalisten)
– Twitter
– Blogs
– Nachrichtendienste (CNN, Spiegel, NY Times, Reuters, Google News)
– Instant Messaging
Quelle der Daten:
RSS-Feeds
http://www.google.com/trends
http://www.alexa.com/
.
DISPLAY_C
Quelle der Daten: realer Raum (Echtzeit)
Vergleich und zeitliche Betrachtung (Durchschnitt) von Lautstärke, Frequenz
Beeinflussung der Daten möglich (reden, schreien, klatschen …)
Visualisierung: Kombination aus Bewegung, Spannung, Lage der Segel
3-6 Segel
(genaue Anordnung der Segel noch unsicher)
alternativ: abstrakte Visualisierung der Uhrzeit
.
auf DISPLAY_A und DISPLAY_B wird alle x-Minuten ein neuer Sachverhalt visualisiert, DISPLAY_C zeigt immer aktuelle Messungen des Raums an
::
Variante
statt einem Oberbegriff gibt es mehrere (etwa fünf) Kategorien für alle Displays
z.B. Wirtschaft, Gesellschaft/Politik, Sport, Kultur, Geografie …
auf jedem Display wird zur gleichen Zeit die selbe Kategorie angezeigt allerdings zu unterschiedlichen Aspekten
alle x-Minuten wird eine neue Kategorie angezeigt
schwierig bei dieser Variante: die Einteilung der Displays nach der Quelle der Daten (Datenbank – Internet – realer Raum) funktioniert nicht mehr und die Wahl der Themen kann schnell beliebig werden
Inhalt :: Datenvisualisierung
welche Daten werden visualisiert?
was soll vermittelt werden?
quantitative Informationen:
Darstellung von Zahlenwerten, Mengen und Größen, Häufigkeiten, Aktivitäten
::
Quelle der Daten:
– Datenbank (Sammlung aus Büchern, Internet …)
– Internet (Echtzeitdaten)
– Messung im realen Raum (Echtzeitdaten) –> direkte Interaktion/Beeinflussung der Daten möglich
::
auf welche Weise soll etwas deutlich gemacht bzw dargestellt werden?
– Vergleich
– einzelne Aspekte eines Ganzen
– Beziehung/Verhältnis
– abstrakte Visualisierung
::
Codierungsvarianten Segel:
– Spannung
Unterscheidung Spannung – Entspannung
– Bewegung
Unterscheidung Bewegung – Ruhe
Geschwindigkeit: langsam – mittel – schnell
Art der Bewegung: stotternd – flüssig
Ausschlag/Weg
– Lage
Unterscheidung der Richtung des Winkels (vorne – hinten)
::
Anordnung der Segel (Varianten)
– Vergleich



– Aspekte


– Beziehung/Verhältnis


::
Wahl eines Themas/Oberbegriffs, um die Datenauswahl und die Bespielung der Displays nicht willkürlich erscheinen zu lassen
mögliches Thema: Sprache und Kommunikation
– Statistiken zum Thema Sprache und Kommunikation
Telefon, Mobilfunk, Brief, e-mail, Blogs, Worthäufigkeiten in Reden, gesprochene Sprachen in unterschiedlichen Ländern …
statistische/quantitative Linguistik
– Aktivität (und weitere Aspekte) im Internet
Blogs, Twitter, Suchanfragen, Foren oder Chats …
– gesprochene Sprache und Laute im Raum
messen der Frequenz, Lautstärke (- Stille), Dauer über ein Mikro
::
die visualisierten Daten müssen nicht genau ablesbar sein, vielmehr soll der Betrachter ein Gefühl für die abstrakten Daten bekommen
Gemeinsamkeiten und Unterschiede sind ablesbar und wie die Daten im Verhältnis zueinander stehen (x1 > x2, x3 = x1 usw)
“ … Ziel der Informationsvisualisierung ist es, abstrakte Daten [graphisch] so darzustellen, dass strukturelle Zusammenhänge und relevante Eigenschaften der Daten intuitiv erfasst werden können. …“
Projektion :: Rückprofolie





::
im Test zwei Rückprojektionsfolien:
– Projektionsfolie Opera transluzent creme

macht insgesamt ein schönes und angenehmes Bild, allerdings werden die projizierten Farben recht dunkel und matt
lässt kaum Licht durch, die Segel bekommen also keine Farbe ab
LINK
– Projektionsfolie Revue transluzent weiß

bei hellen Farben überstrahlt die Folie etwas und farbige Lichtpunkte des Beamers werden sichtbar
sehr lichtdurchlässig, wodurch die Segel auch farbig angestrahlt werden (siehe Fotos oben)
die Farben sind leuchtend, klar und kräftig
LINK
::
Nachteil der Projektion:
– die Nylonfäden werden vom Licht angestrahlt und damit sichtbar
– die Fäden, die durch die Bodenplatte geführt werden, sollten nicht ziehbar sein, sonst würde man den Schatten auf der Projektionsfläche sehen
Farben :: Display


Stele und Kubus werden (matt) weiß angestrichen bzw lackiert
nur die Projektionsfläche wird farbig –> Unterscheidung der Displays möglich
die Segel sind aus weißem, transparenten Stoff – werden allerdings je nach Lichtverhältnissen von der Projektionsfläche farbig angestrahlt
::
Farbvarianten


Servos

Meine 35 Servos sind da!

::
Ansteuerung der Servos mit MegaServo-Library
mit einem Arduino Board (Diecimila bzw Mini) maximal 12 Servos steuerbar
Servohebel einseitig mit Alu-Flachstange verlängern (Befestigung durch Blindnieten)
Grafik :: Informationen
Anbringung der Informationen
– Projektion
– Druck/Schneideplott auf Papier
– Druck direkt auf die (Stoff-)Flächen
– Lasern (Plexi-/Acrylglas)
::









Raumprogramm :: Sprache
Konzept
Visualisierung der menschlichen Stimme anhand eines Wortes
jede Stimme klingt anders; eine Person kann ihre Stimme variieren
ein Wort/Satz kann durch die Aussprache unterschiedliche Bedeutung annehmen
die Stimme gibt Informationen über den Gefühlszustand der Person
– Visualisierung Wort/Buchstabe
– Visualisierung der Stimme
–> Kombination: n-Flächen für die Darstellung des Wortes und n-Flächen für die Darstellung der Aussprache/Stimme
Problem: genaue Stimmanalyse via Processing schwierig
–> Beschränkung auf Echtzeitabfrage von Lautstärke und Tonhöhe
::
Visualisierung Wort als Ganzes
–> Wort als Zustand
Parameter Wort:
– Wortlänge, Anzahl der Buchstaben
– Wortart (Substantiv, Verb, Adjektiv …)
– Ober-/Mittel-/Unterlänge
– Anzahl der Silben
– Anzahl und Verteilung von Vokalen und Konsonanten
– Betonung/Lautschrift
.
Visualisierung Wort als Abfolge von Buchstaben
–> Wort als Prozess
Parameter Buchstabe:
– Position im Alphabet (1-26)
– Vokal/Konsonant
– Ober-/Mittel-/Unterlänge
– Buchstabenfigur: Gerade/Bogen
– Aussprache (Bewegung Zunge/Mund, stimmlos/stimmhaft …)
– Häufigkeit in der jeweiligen Sprache (falls mehr als eine Sprache visualisiert wird)
interessant: Bewegungsübergänge
Entfernung der Buchtaben voneinander im Alphabet
a –> b a –> s
Bewegungsrichtung vorwärts/rückwärts im Alphabet
k –> t k –> d
n-Flächen: Stimme/Aussprache (Lautstärke, Tonhöhe)
n-Flächen: Darstellung der Buchstaben nacheinander (Position im Alphabet, Vokal/Konsonant …)
n-Flächen: Darstellung Wort als Ganzes (Wortart, Silben …)
::
Interaktion
– der User kann aus einer Liste von Wörtern ein Wort auswählen, das er dann in ein Mikrophon spricht
um Störgeräuschen zu entgehen, hat der User nach der Auswahl eine bestimmte Zeitspanne, während der er das Wort sprechen muss



die Auswahl von Wörtern könnte über ein Trackingsystem funktionieren: es gibt eine gewisse Anzahl an noch formlosen „Wortkörpern“, an die ein Marker angebracht ist; nun legt der User einen dieser Körper auf ein vorgegebenes Feld und spricht dabei das Wort (somit wäre der User auch automatisch in der Nähe des (versteckten) Mikros, ohne bewusst in dieses reinzusprechen)
– der User gibt ein selbstgewähltes Wort über eine Tastatur ein und spricht dies anschließend
besser wäre wenn der Computer über eine Spracherkennungssoftware das gesprochene Wort sofort selbst erkennt, allerdings wird dies nur mit einem hohen Programmieraufwand zu realisieren sein und die Fehlerquote, dass das Wort nicht richtig erkannt wird, könnte recht hoch sein
















